Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki in den NBA Finals

Alles außer Sport.

Wird Dallas unter Dirks Führung Meister ?

Klar, das schaffen die !!!
16
50%
Miami ist zu stark für Dallas !!!
3
9%
Ich kenn mich nicht aus !!!
3
9%
Interessiert mich nicht !!!
10
31%
 
Abstimmungen insgesamt : 32

Beitragvon svw_rulezzz » 19.06.2006, 12:08

Dallas verliert erneut - Miami kurz vor dem Titel

Dirk Nowitzkis Tief hat die Dallas Mavericks in Katerstimmung gestürzt. Der Würzburger schwächelte im Finale gegen die Miami Heat erneut, und die Texaner kassierten beim hochdramatischen 100:101 nach Verlängerung bereits die dritte Niederlage in Folge.

Dirk Nowitzki (l.) kämpft mit Shaquille O'Neal von Miami Heat um den BallMiami benötigt damit nur noch einen Erfolg zum ersten Titelgewinn in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. «Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Diese Niederlage ist schwer zu verdauen, weil wir genügend Siegchancen hatten», sagte Nowitzki (20 Punkte, 8 Rebounds). Ein Sieg im nächsten Spiel der Serie in Dallas ist jetzt Pflicht. Im entscheidenden siebten Spiel hätten die Mavs ebenfalls Heimrecht.

Deutschlands bester Basketballer ist ratlos. Wütend knallte er den Ball auf den Boden. Ausgerechnet im Duell der Final-Debütanten hat sich der 27-jährige eine unerklärliche Auszeit genommen und Rhythmus, Aggressivität und Selbstvertrauen verloren. «Dirk ist in Schlüsselmomenten geschrumpft», schrieb die Tageszeitung «Dallas Morning News». Im Schlussviertel gelangen dem 27-jährigen nur fünf Punkte, in der Verlängerung sogar lediglich zwei. Nowitzkis Korb zum 100:99 neun Sekunden vor dem Ende der Overtime wäre ironischerweise beinahe der entscheidende gewesen, doch dann foulte er Dwyane Wade 1,9 Sekunden vor der Schlusssirene. Der überragende Heat-Spielmacher besiegelte das Schicksal der Gäste mit zwei verwandelten Freiwürfen und stellte mit 43 Punkten gleichzeitig einen persönlichen Playoff-Rekord auf.

Nach einer Woche Aufenthalt in Südflorida flogen die Mavericks geschlagen und gefrustet nach Hause. Es war ein trüber Betriebsausflug, denn in 18 von 24 Fällen ist der Gewinner der fünften Finalpartie am Ende auch Meister geworden. Doch die Statistik interessierte die Texaner nicht. Sie hatten Moral und Stärke bewiesen und Miami einen erbitterten Kampf geliefert. Sie hatten die Sperre ihres wichtigsten Ersatzspielers Jerry Stackhouse weggesteckt, der wegen eines groben Fouls im vierten Spiel für diese Partie suspendiert war. Und sie schleppten den verletzten Josh Howard (25 Punkte, 10 Rebounds) durch, der sich im zweiten Viertel eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte. Umso deprimierender ist der 2:3- Rückstand in der «Best-of-Seven»-Finalserie.

«Ich mache mir keine Sorgen um mein Team. Wir müssen das nächste Spiel gewinnen, und wir sind mental stark genug, diesen Druck auszuhalten. Dirk wird seine Schwächeperiode sicher auch wieder beenden. Wenn nicht, haben wir trotzdem alle Chancen», versprach Mavericks-Coach Avery Johnson, sichtlich erleichtert, dass die Polterwoche endlich vorbei ist. Seit vier Jahren haben die Heat nicht mehr in Dallas gewonnen. «Jeder Negativserie geht irgendwann einmal zu Ende», meinte Wade nach seiner Weltklasse-Vorstellung. «Sie haben mir den Ball gegeben und gesagt, Dwyane, mach' deine Arbeit, da konnte ich sie doch nicht enttäuschen», sagte der Matchwinner. Heat-Superstar Shaquille O'Neal steuerte 18 Punkte und zwölf 12 Rebounds bei. Jason Terry war mit 35 Punkten erfolgreichster Werfer der Mavericks.

Nach der 74:98-Demontage in Spiel vier hatte Avery Johnson den Umzug aus dem mondänen Luxushotel in Miami in eine Herberge nach Fort Lauderdale beordert. Seine verwöhnten Asse mussten sich dort sogar die Zimmer teilen. Der NBA-Coach des Jahres wollte seine lethargische Mannschaft wachrütteln. «Die Ferienmentalität meiner Spieler gefällt mir gar nicht. Ich will mehr Energie. Das werde ich ändern», hatte Johnson erklärt. Die Einstellung hat sich geändert, das Ergebnis nicht. Jetzt soll die berufliche Wiederauferstehung in Dallas folgen.

dpa, 10:00 Uhr
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Aus aus das spiel ist aus :(

Beitragvon Satch » 21.06.2006, 13:35

Nowitzkis Titeltraum geplatzt
München/Dallas - Die Miami Heat haben ihr Comeback gegen die Dallas Mavericks mit dem ersten Titel in ihrer Klubgeschichte gekrönt.

Für Dwyane Wade (l.) war es der erste, für Shaquille O'Neal bereits der vierte Titelgewinn
Im sechsten Finalspiel in der Nacht auf Mittwoch gewann das Team aus Florida bei den Mavericks 95:92 und holte den entscheidenden vierten Sieg in der Serie nach dem Modus "Best of Seven".
Dabei gingen die ersten zwei Spiele in Dallas noch klar verloren und im dritten Spiel sahen die Texaner ebenfalls schon wie die sicheren Sieger aus. Doch Miami zog den Kopf aus der Schlinge und ließ drei weitere Siege folgen. Den größten Verdienst daran hatte Dwyane Wade.
Wade wieder überragend
Auch in Spiel 6 war der Guard der Heat der überragende Mann. Zwar übertraf er nicht wie schon zweimal zuvor in der Serie die 40-Punkte-Marke, doch viel fehlte nicht.
Am Ende standen 36 Punkte, zehn Rebounds und fünf Assists zu Buche. Als Lohn erhielt Wade von NBA-Commissioner David Stern die Trophäe als MVP der Finals.
"Er war das Herz eines außergewöhnlichen Teams", so Stern bei der Siegerehrung.
Dass aber auch der 24-jährige Superstar nur ein Mensch ist, zeigte er neun Sekunden vor dem Ende. Beim Stande von 95:92 versemmelte er zwei Freiwürfe und gab Dallas eine allerletzte Chance ins Spiel zurückzukommen.
Terry vergibt letzte Mavs-Chance
Doch Jason Terrys Drei-Punkte-Versuch sprang vom Korbring zurück ins Feld, Wade schnappte sich eine Sekunde vor der Schlusssirene locker den Rebound und das Spiel war gelaufen.
Damit sind die Heat erst das dritte Team in der Geschichte der NBA Finals, das nach zwei Auftaktniederlagen noch den Titel holte.
Nowitzki: Erst stark, aber am Ende blass
Auch Dirk Nowitzki wurde von Wade in den Schatten gestellt. Der Deutsche war mit 29 Punkten und 15 Rebounds der beste Mann bei den Mavs.
Jedoch blieb er im entscheidenden letzten Viertel blass. Seine einzigen beiden Punkte in den letzten zwölf Minuten erzielte der Power Forward von der Freiwurflinie.
Starker Dallas-Start
Dabei sah in der Anfangsphase alles nach einem klaren Sieg der Mavs aus. Nach knapp neun Minuten stopfte Nowitzki einen Dunk zum 26:12 in die Reusen.
Miami kam aber schnell zurück ins Spiel und führte bereits zur Halbzeit knapp (49:48).
Dallas verkrampfte im dritten Spielabschnitt mehr und mehr und Miami ging mit neun Punkten in Führung.
Doch nach einem Dunking von Marquis Daniels und einem weiteren Freiwurf waren die Mavs wieder dran und es ging mit einer 71:68-Führung für Miami ins letzte Viertel.
"Dieses Mal waren wir dran"
Zur Wende aber reichte es für die Mavs nicht mehr.
Stattdessen holteTrainerlegende Pat Riley seinen ersten Titel seit 18 Jahren und meinte: "Ich glaube, dieses Mal waren wir wirklich dran."
Tammo Lotz
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Beitragvon Steffen68 » 26.06.2006, 19:07

ja echt schade, aber wenn dwane wade einfach immer weit über 30 punkte macht ist halt nix zu machen.

habe bis auf spiel drei alle spiele live gesehen. spiel 5 mit den verworfenen freiwürfen vom dirkster war dann wohl die entscheidung.

ps: also wer sagt, dass basketball ein schwuler sport ist hat wohl nicht so die peilung und sollte sich mal so ein paar ochsen wie z.B. Shaq anschauen und wie die austeilen.

aber egal, jedem das seine
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Beitragvon svw_rulezzz » 27.06.2006, 21:46

richtig so steffen.

ich wollte mir auch alle spiele anschauen, hab es aber nicht bei allen geschafft, da ich meistens nach dem ersten viertel eingeschlafen bin .... :lol:


schwuler sport .... auf son schrott würd ich garnet eingehn ... :roll:
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Beitragvon Tom » 24.07.2006, 17:06

Moin,

am Freitag spielt Dirk Nowitzki mit der deutschen Basketball-Nationalmannschaft gegen Kanada.

Das Spiel steigt in der Color-Line-Arena in Hamburg. Habe zwei Tix für die Partie in Kategorie zwei kann nun aber leider nicht hin.

Würde die Tix für Kurzentschlossene günstig abgeben. Bei Interesse PN an mich.
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