Übertragung WM-Tickets

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Übertragung WM-Tickets

Beitragvon lone » 03.05.2006, 13:26

Hi,

Mitlerweile hat ja (bekanntermaßen?!) die 2. Phase der WM-Ticket-Übertragungen angefangen.
Wollte nur mal so wissen, welche Erfahrungen ihr in der 1. Phase gemacht habt. Habt ihr Übertragen? Welche Begründungen (beim Härtefall) wurden angenommen, welche nicht? Musstet ihr bei "Krankheit" oder "innerhalb der Familie" Dokumente vorweisen? usw...
Und nur mal so nebenbei, lone mit kleinem 'L', nich großem 'i' - soviel Zeit muss sein ;)
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Beitragvon tmenz4728 » 04.05.2006, 11:17

Bei mir wollten sie nach Angabe von Krankheit einen Atest haben.
Diesen habe ich per Einschreiben verschickt.
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Beitragvon Tom » 13.05.2006, 14:10

Brief eines Fan an die FIFA nachdem die Kartenübertragung nicht geklappt hat - sehr geil geschrieben :lol:
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Sehr geehrte Damen und Herren,

so ich versuche es nun auf diesem Weg, nachdem ich diverse Male an Ihrem Help/Contact-Button gescheitert bin.

unter o.g. Auftragsnummer habe ich zwei Karten für das Spiel England gegen Paraquay erworben, leider eine davon auf den Namen meiner damaligen Intensivsozialpartnerin Frau XXX.

Nun ja, Sie wissen ja wie das Leben mit einem manchmal spielt. Ich hatte zunächst Glück bei der Kartenverlosung und dann Pech mit der Ische. Kurz gesagt, sie ist weg und ich werde sie mit Sicherheit nicht mit ins Fußballstadion nehmen (da hätte sie ohnehin nix verloren gehabt, aber das ist ein anderes Thema).

Nun dachte ich, lass die Karte nicht verfallen. Wäre ja doof, wenn im Fernsehen da ein einsamer, leerer Platz zu sehen wäre. Ich stell mir schon die Schlagzeile vor "Schlagerspiel vor fast leeren Rängen. England trauert!".

Da die Engländer, ja genau wie die Welt, jedoch zu Gast bei Freunden sein werden, wollte ich ihnen diesen Schmerz ersparen und die Karte auf meinen geschätzten Cousin übertragen.

Ich hatte daher auf Ihrem Customer Self Service einen Übertragungsantrag für die Karte der Ex auf meinen Cousin, Herrn XXX gestellt. Als Grund gab ich "Härtefall" an, da meine Ex ja weder krank (höchstens geistig) ist noch durch Kriege oder Erdbeben daran gehindert wird am 10.06.2006 von XXX im schönen Rheinhessen nach Frankfurt zu kommen. (Zumindest gehe ich aus heutiger Sicht nicht davon aus. Höhere Gewalt schied also auch aus. Außer Sie bezeichnen mich als höhere Gewalt. Ich werde sie nämlich nicht mitnehmen. Aber das sagte ich schon.)

Also dachte ich mir "Ehrlich wehrt am längsten" und schrieb Ihnen, dass ich mich getrennt hätte und daher gern einen männlichen Partner mitnehmen möchte.

Nur um es zu betonen: Ich bin nicht homosexuell und mit Herrn XXX nicht verheiratet. Er ist mein Cousin!!!

Zunächst stimmten Sie dem Antrag auch zu. Sie konnten sich scheinbar meinen ja durchaus schlüssigen Argumenten wohl zunächst nicht entziehen. Die Betonung liegt hierbei auf "zunächst". Denn gestern erhielt ich die Tickets und war doch überrascht, auf einem davon den Namen "XXX" zu finden.
Sie können sich vorstellen, dass ich nicht begeistert war, zumal ich nun hier meine Arbeitszeit mit diesem Einspruch vertrödeln muss.

Ich bitte Sie daher darum, meinen Anspruch anzunehmen und der Übertragung zuzustimmen. Ansonsten werden die Engländer sicherlich sehr traurig sein. (Und ich verdammt sauer!!!)

Bitte geben Sie mir kurzfristig eine (positive) Antwort.

Sie erreichen mich am schnellsten über diese Email-Adresse oder per Mobiltelefon (s.u.).

Mit freundlichen Grüßen
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Beitragvon Ekli » 14.05.2006, 23:37

Den ganzen Schmuh mit der Identitätskontrolle sollte man eh nicht ernst nehmen. Blatter hat sich auf die Frage nach Personalausweis-Checks vielsagend geäußert: "Wir wollen keine leeren Stadien."

Also Karte ins Drehkreuz schieben und reinmarschieren. Ob Lieschen Müller drauf steht oder Tante Käthe interessiert auf deutsch gesagt keine Sau... :wink: Mit dieser namensbezogenen Ticketvergabe wollte man bereits seit Frankreich 98 dem Schwarzmarkt trotzen. Kontrolliert wurde jedoch bisher noch nie. Mal sehen ob das zum ersten mal "zu Gast bei Freunden" passiert... Einzig der Glaube daran fehlt mir... :wink:
Eine Identitätsprüfung bei 60.000 Zuschauern würde Stunden dauen und man bräuchte eine Vielzahl an Ordnungskräften, die die Eingänge "freiräumen"...
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